SEO – Bildoptimierung: 10 Praxistipps für Ihre Webseite

Wir erklären in diesem Beitrag, welchen konkreten Nutzen die Optimierung von Bilddaten hat und worauf es technisch dabei ankommt.

Doch beginnen wir zuerst einmal ganz von vorne. Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es in der Regel darum, ein möglichst gutes Ranking mit Ihrer Webseite zu erzielen. Bei der Suchmaschinenoptimierung von Bildern gilt es jedoch, zusätzliche Rankings mit Ihren Bilddaten zu erzeugen.

Die Bilddaten sind aus Suchmaschinensicht neben dem eigentlichen Content, die wichtigsten Bestandteile einer Webseite.

Welchen konkreten Nutzen habe ich von einer Optimierung meiner Bilddaten?

Sichtbarkeit

Webseiten mit gut optimierten und relevanten Bildern sind in der Lage, Ihre Präsenz in den Suchergebnislisten deutlich zu erhöhen.

Traffic

Erscheinen Ihre Bilder vermehrt in den Ergebnissen der Google Bildersuche, ist die wahrscheinlich hoch, dass vermehrt Nutzer auf Ihre Webseite gelangen.

Top-Ranking

Es besteht immer die Möglichkeit, mit einem gut optimierten Bild eine Top Ranking Position zu besetzen anstatt mit einer regulären URL.

Relevanz

Werden Bilder mit allen wichtigen Tags ausgezeichnet, kann der thematische Gesamtkontext der Webseite verbessert werden. Dadurch steigen die Chancen, auch in der Google-Suche bessere Rankings zu erzielen.

Usability

Eine gute Optimierung Ihrer Bilddaten trägt zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit Ihrer Webseite in Form von Ladezeitenverbesserungen und der Barrierefreiheit bei.

E-Commerce

Potentielle Kunden nutzen die Bildersuche um bestimmte Produkte zu finden. Durch die Optimierung der Bilddaten steigern Sie die Chance von Ihren Kunden gefunden zu werden.

Hier unsere 10 Tipps zur Optimierung Ihrer Bilddaten:

1. Das Dateiformat

Nutzen Sie die derzeit gängisten Dateiformate JPG, PNG und GIF für Ihre Bilder.

2. Die Dateigröße

Die Ladezeit zählt zu den Rankingfaktoren einer Webseite, daher sollten Sie Ihre Bilder optimieren / komprimieren.

3. Der Dateiname

Der Name Ihrer Bilddatei nimmt einen direkten Einfluss auf das spätere Ranking in der Bildersuche. Er sollte immer genau das repräsentieren, was auch auf dem Bild zu sehen ist.

4. Die Bildgröße

Etabliert hat sich eine Richtgröße von mindestens 300 Pixeln für eine Seite eines Bildes.

5. Das Bildformat

Bilder im Querformat oder einem exakten 4:3-Format werden häufiger geklickt und von Google auch bevorzugt behandelt.

6. Die Bildquelle

Es wird empfohlen eine thematisch relevante Ordnerstruktur in den URLS`s zu verwenden.

7. Die Umgebung

Der um das Bild befindliche Content bzw. die Keywords sind ebenfalls für das Ranking einzelner Bilder zu beachten.

8. ALT-Attribut

Das Alt-Attribut sollte genauestens den Inhalt des Bildes wiedergeben. Das Hauptkeyword sollte enthalten sein.

9. Title-Tag oder Bildtitel

Nutzen Sie den Meta-Title um ihr relevantes Keyword zu platzieren (dient der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit – kein Optimierungsfaktor!).

10. Nutzen Sie Markups

Nutzen Sie schema.org und anderen Auszeichnungssprachen mit strukturierten Daten. Diese erleichtern den Bots nicht nur das Crawling, sondern auch die Zuordnung Ihrer Bilddaten.

Zusatztipp: Legen Sie eine Bilder Sitemap an!

Um die Indizierung Ihrer Bilddaten zu fördern, sollten Sie Ihre Bilder in einer separaten Sitemap hinterlegen und diese in der Google Search Console hochladen.

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